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Archiv für den Monat November 2014

Weihnachtsschmuck

Im Haus Kuwalewsky bei Andrea und ihren vier Kindern wird schon fleißig weihnachtlich geschmückt. Heute wurde das Klavier dekoriert. Zaungast: Hündin Trulla (unterer Bildrand)

Advent1

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Faya und ihre vier Geschwister aus Börgermoor, Emsland, Niedersachsen – Parallelen

Ein aus unserer Sicht ähnlich dramatischer Fall spielt sich seit letzten Mittwoch oben im Emsland ab, in Börgermoor nahe Surwold.

Da wurden einer Mutter per Eilbeschluss ihre fünf Kinder zwischen fünf und dreizehn Jahren abgenommen – vom Jugendamt mithilfe der Polizei. Genauer: Es gab einen Beschluss für alle fünf Kinder, aber die 13jährige Faya, Älteste der Geschwister, hatte Unterricht bis zur 8.Stunde, sah den Auflauf vor ihrem Haus beim Nachhausekommen und entschied sich vermutlich augenblicklich zur Flucht.

Seitdem ist sie weg.

So, wie damals Maximilian …

Die dortige Presse berichtet bereits über Fayas Verschwinden und die Inobhutnahme der Geschwister:

http://www.noz.de/lokales/nordhuemmling/artikel/525294/13-jahrige-faya-aus-borgermoor-weiterhin-vermisst

Falls jemand aus der Region Börgermoor-Surwold hier mitliest:

Die Kinder wurden der Mutter weggenommen, weil die Wohnverhältnisse laut Jugendamt nicht angemessen sind. Das waren laut Mutter die Angaben des Jugendamtes an sie. (Die Familie baut gerade Teile des Elternhauses für sich um, ist mit dem Umbau noch nicht fertig). Sehr gerne würde die Familie passenden Wohnraum anmieten.

Wer etwas weiß, Wohnung oder Haus in der Region Surwold/Papenburg, bitte Nachricht z.B. über diese Webseite.

Herr Dr. Weinberger hat einen neuen Text online…

…  hier:  http://www.psychiatrie-und-ethik.de/wpgepde/

Eine Unterstützergruppe berichtet im Folgenden über die weiteren Ereignisse, u.a.  die ersten Tage der Kinder zuhause, den weiteren Fortgang des Falles Kuwalewsky

– hierzu auch der weblog:https://kindesentzug2013kuwalewsky.wordpress.com/2014/08/20/eilmeldung-alle-vier-kuwalewsky-kinder-sind-zuhause-bei-der-mama/

Am 23.08.14 konnte die Mutter die Habe der Kinder beim Jugendamt abholen.

Es gab eine große Wiedersehensfeier mit Familie und Freunden.

Am 02.09.14 konnte Max seinen 13.Geburtstag zuhause in Lambrecht mit seinen Freunden feiern.

Am 08.09.14 begann die Schule in Rheinland-Pfalz – Hanni und Max wurden äußerst freudig in ihrer alten Klasse begrüßt.  Am 09.09.14 wurde Benni in der 5.Klasse eingeschult und für den kleinen Till begann die Schulzeit mit der Einschulung in die 1.Klasse.

Auf ihre Schulbücher mussten alle vier Kinder noch bis zum 22.09.14 warten: Mama Andrea fehlten die Mittel zum Kauf der Bücher (zu diesem Zeitpunkt lag die Sorge in wesentlichen Teilen noch beim Jugendamt. Das Jugendamt führte zunächst auch keine Klärung herbei. Erst am 22.09. wurden die Kinder trotz wiederholter dringender Intervention der Mutter per Ausleihe mit Büchern versorgt.

Am 07.10.14 erfolgte ein Termin am Familiengericht Neustadt/Weinstraße.

Im Ergebnis wurden beiden Eltern das Sorgerecht zu gleichen Teilen rückübertragen.

Der Pfalzexpress berichtete sachgerecht: http://www.pfalz-express.de/fall-kuwalewsky-kinder-durfen-vorerst-bei-der-mutter-bleiben-weitere-verhandlung-anberaumt/

Bereits seit Anfang August kommt 1-2x wöchentlich für wenige Stunden ein Familienhelfer, um sich vom Wohlergehen der Kinder zu überzeugen – zunächst Frau K., die aus sehr persönlichen,  privaten Gründen ihr Mandat zurückgeben musste, seit etwa Mitte September Herr S. von einer anderen Einrichtung.

Beide haben weder an der Mutter und ihrem Erziehungsverhalten noch an den Kindern etwas zu bemängeln. Das sind ja auch tolle Kinder.

Alle vier Kinder haben sich gut in ihr altes Leben wiedereingefunden. Alle vier gehen zur Schule – insbesondere Max und Hanni mit guten bis sehr guten Leistungen.

Hierzu bei: https://kindesentzug2013kuwalewsky.wordpress.com/2014/11/23/wie-geht-es-den-vier-kindern/

Maximilian, der Älteste, konnte zu seiner und der Klassenkameraden großen Freude in seine alte Klasse, jetzt also Klasse 7, zurück, wo er gute Leistungen bringt und ein von Lehrern und Mitschülern geachteter Schüler ist. Dies ist um so erfreulicher, als dass Maximilian während der Zeit im Kinderheim S. an der dortigen Schule zunächst vom Realschulzweig in den Hauptschulzweig degradiert wurde und auch dort v.a. Noten bei 5-6 hatte, weil er so sehr unter der Heimunterbringung litt. Das Jugendamt wollte ihn aus dem Kinderheim S. im Juni 2014 allein in ein anderes Heim verlegen mit dortiger Schule (für Erziehungshilfe). Max sollte allein ohne die Geschwister nach Pirmasenshttp://www.nardinihaus.de/html/start.html ins Nardinihaus, Zentrum für Erziehungshilfe (!).

( Es ist wohl klar, dass damit unwiderbringlich eine lebenslange Stigmatisierung stattge­funden hätte. Ein 12jähriger, der seinen Eltern weggenommen und in ein Erziehungshilfeheim verbracht wird, muss wohl ein ganz schlimmer Bub sein, oder? Welche Chance hätte Max noch auf ein ganz normales Leben, eine normale Ausbildung gehabt? Max hat sich dieser Zwangsunterbringung gegen seinen Willen letztlich durch Flucht entzogen und sich wochenlang versteckt gehalten.)

Andrea Kuwalewsky ist nach monatelanger Arbeitsunfähigkeit infolge der Belastungen durch die Wegnahme der Kinder, das familiengerichtliche Sorgerechtsverfahren und vor allem auch der Flucht und dem ungeklärten Verbleib von Max (Juni-Juli 2014) schließlich Mitte November in den Polizeidienst zurückgekehrt.

Sie ist laut ihrer Ärzte dienstfähig und fühlt sich fitt, ihre beruflichen Aufgaben wieder zu übernehmen.

Unerfreulich und von außen betrachtet unverständlich ist, dass der Dienstherr der Polizistin Andrea Kuwalewsky dennoch auf einer Untersuchung der Dienstfähigkeit zu bestehen scheint.

Ebenso besteht der Familienrichter Dr. F. (AG Neustadt/W.) auf einem neuen psychiatrischen Gutachten über die Mutter wie auch aller vier Kinder.  Als Gutachter wurde benannt der Chefarzt der Kinder-und Jugendpsychiatrie des Pfalzklinikums Klingenmünster, Dr. med. M. B.

(Das erscheint so erstaunlich wie unverständlich, da Herr Dr. B. bereits Max in Behandlung bzw. Zwangsunterbringung hatte und daraus Strafanzeigen gg. das PI vorliegen, so dass der Verdacht einer Befangenheit zumindest naheliegen dürfte.)

Auch eine weitere Behörde verlangt eine psychiatrische Untersuchung von Mutter Andrea.

Dass es nicht unbedingt angenehm ist, sich zeitgleich dreifach psychiatrisch begutachten zu lassen im heutigen Wissen z.B. um den Fall Mollath und den Fall Haslbauer – bei ohnehin voller psychischer Gesundheit, leuchtet wohl jedem Menschen ein.

Mutter Andrea sorgt umsichtig und ganz großartig für ihre vier Kinder. Ihr Haushalt ist vorbildlich in Ordnung. Sie geht arbeiten und erzielt ein Einkommen, um sich und ihre Kinder zu versorgen. 

Sie ist aus unserer Sicht eine absolut gesunde und normale Person. Sonst hätte sie den ganzen behördlichen Wahnsinn, den sie – und ihre Kinder – erlebt hat, nicht so gut überstanden.

 Alle Freunde und Bekannte, ihre Familie vor Ort und wir externen Unterstützer erleben täglich eine tolle, toughe, liebevolle und gut organisierte Frau und Mama – wir alle fragen uns, warum die Behörden vor Ort Frau Kuwalewsky und ihre vier Kinder nicht einfach in Ruhe “einfach leben lassen” können?

Warum ist es so unbedingt nötig, die Kinder nicht in Ruhe zu lassen, sie weiter in der Angst zu halten, nochmals gewaltsam von der Mutter und aus ihrem Zuhause weggeschleppt zu werden?

Ist das behördliche Verhalten mit dem Kindeswohl von Max, Benni, Hanni und Till vereinbar?

Hiermit bitten wir – stellvertretend auch für die vier Kinder von Andrea – die beteiligten Behörden, insbesondere auch Familiengericht und Jugendamt: Stellen Sie die behördlichen Verfahren gegen die Familie ein.

Sorgen Sie dafür, dass die vier Kinder sich endlich wieder sicher fühlen können zuhause, dass sie keine Angst mehr haben müssen, wenn es an der Klassenzimmertüre klopft.

Die Kinder haben genug erlitten. Sie müssen jetzt zur Ruhe kommen dürfen. Es ist bald Weihnachten! 

“Endlich in Frieden ohne Angst vor erneuter Heimunterbringung zu leben” ist der sehnlichste Weihnachtswunsch der Kinder und auch der ihrer Mama.

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Ja, das sehen wir hier als Blogbetreiber genauso! Danke, Herr Dr. Weinberger!

Fallzusammenfassung im Rundbrief der Walter-von-Baeyer-Gesellschaft für Ethik in der Psychiatrie e.V.

Eine ausführliche Fallzusammenfassung hier

http://www.psychiatrie-und-ethik.de/wpgepde/wp-content/uploads/2014/10/RB1.141.pdf

ab Seite 11 …………………. erstellt von Dr. med. Friedrich Weinberger.

Der Zustand von Max‘ Fuß aktuell …

Da gezielt Anfragen nach Maximilians Fuß kamen, nachstehend ein aktuelles Foto. Der Fuß wurde ja operiert, sieht nach sorgfältiger und langwieriger Pflege VIEL, VIEL besser aus.

Im Kinderheim wurde der Fuß bekanntlich über die gesamte Zeit des Heimaufenthaltes überhaupt nicht versorgt – und Max musste sogar zwangsweise in unpassendem Schuhwerk an einer Tageswanderung teilnehmen.

Das erste Foto mit orangem Hintergrund zeigt die Zehen am 02.08.2014 (Max wurde der Mutter zurückgegeben am 29.07.2014). Das andere Foto ist von heute.

Leider werden bleibende Schäden erwartet. Die Nägel am kleinen Zeh, 2. und 4.Zeh wachsen nicht mehr, dazu monatelange Schmerzen.

Fuß max -2- 02.08.14Fuß neu 23.11.14

In der Weihnachtsbäckerei …

…gibt’s so manche Leckerei.

Zwischen Mehl und Milch
macht so mancher Knilch
eine riesengroße Kleckerei…

Hanni und Till haben heute erste Weihnachtskekse gebacken.

Mit Spaß, Lachen und Naschen zwischendurch.

Hanni erzählte heute beim Backen, dass vor Weihnachten 2013 nur Tillmann Gelegenheit zum Plätzchenbacken bekam im Kinderheim. Alle vier Kinder waren ja im Kinderdorf S. in jeweils anderen Häusern getrennt voneinander untergebracht. Nun in Tills Gruppe wurde gebacken. Den anderen dreien war es von den Erziehern zwar versprochen, jedoch nicht umgesetzt worden.

(Wir als Unterstützer von Kindern und Mutter hoffen sehr, dass Jugendamt, Familiengericht und Gutachter das vorweihnachtliche Plätzchenbacken nicht als „Kindeswohlgefährdung“ und „Missbrauch der elterlichen Sorge“ interpretieren mögen. )

backen1 backen3 backen2

Wie geht es den vier Kindern?

Nach der Heimkehr der Kinder, Max am 29.07.14, Benni, Hanni und Till am 20.08.14, haben sich alle vier Kinder recht schnell in ihr altes, vertrautes Leben in Lambrecht wiedereingefunden.

Von ihren Altersgenossen und Schulfreunden wurden sie freudig begrüßt. Alle freuten sich sehr, dass die vier nun wieder bei der Mama in Lambrecht leben können.

Für alle vier Kinder begann regulär der Schulunterricht mit Ende der Sommerferien. Till wurde eingeschult und kommt im Unterricht gut mit. An derselben Grundschule begann für Schwester Hanni die Klasse 4. Sie ist eine gute bis sehr gute Schülerin mit Noten von 1 und 2 trotz ihres jungen Alters (mit 8 Jahren in Klasse 4 vorgerückt). Als Bsp. diese aktuelle Benotung vom 18.11.14 („Johann“ soll „Johanna“ heißen 😉  )

Für Benjamin (Benni) begann mit Vorrücken in Klasse 5 der örtlichen regionalen Schule ein ganz neuer Abschnitt.

Maximilian, der Älteste, konnte zu seiner und der Klassenkameraden großen Freude in seine alte Klasse, jetzt also Klasse 7, zurück, wo er gute Leistungen bringt und ein von Lehrern und Mitschülern geachteter Schüler ist. Dies ist um so erfreulicher, als dass Maximilian während der Zeit im Kinderheim S. an der dortigen Schule zunächst vom Realschulzweig in den Hauptschulzweig degradiert wurde und auch dort v.a. Noten bei 5-6 hatte, weil er so sehr unter der Heimunterbringung litt. Das Jugendamt wollte ihn aus dem Kinderheim S. im Juni 2014 allein in ein anderes Heim verlegen mit dortiger Schule (für Erziehungshilfe). Max sollte allein ohne die Geschwister nach Pirmasens ins Nardinihaus, Zentrum für Erziehungshilfe (!). http://www.nardinihaus.de/html/start.html

( Es ist wohl klar, dass damit unwiderbringlich eine lebenslange Stigmatisierung stattgefunden hätte. Ein 12jähriger, der seinen Eltern weggenommen und in ein Erziehungshilfeheim verbracht wird, muss wohl ein ganz schlimmer Bub sein, oder? Welche Chance hätte Max noch auf ein ganz normales Leben, eine normale Ausbildung gehabt? Max hat sich dieser Zwangsunterbringung gegen seinen Willen letztlich durch Flucht entzogen und sich wochenlang versteckt gehalten.)

Nach seiner Rückkehr, das dokumentiert dieser blog, ist Max sofort von seinen alten Freunden in die Mitte genommen worden, sozial bestens integriert, gute bis teils sehr gute Schulleistungen in seiner alten Klasse. Maxens im Heim überhaupt nicht behandelten hochentzündeten Zehen sind von der Mutter fachärztlich vorgestellt und danach fachgerecht versorgt worden.

Hiermit sei nochmals allen Spendern herzlichst gedankt, die der Mutter die Fahrten ermöglichten, um Max zur Behandlung zu bringen. Leider verweigerte sich das Jugendamt da komplett, obgleich das Jugendamt zu diesem Zeitpunkt noch die Gesundheitsfürsorge für Max hatte.

Unser Fazit:

Allen vier Kindern geht es – zurück bei der Mutter – soweit gut. Alle vier Kinder gehen zur Schule, teils gute bis sehr gute Noten. Sie sind alle vier in ihren Freundeskreisen gut integriert. Zahlreiche externe Zeugen können jederzeit bestätigen, dass Mama Andrea alle vier Kinder in jeder Hinsicht angemessen versorgt und betreut.

Was alle vier Kinder stark belastet, ist das weiter laufende, nicht beendete Hauptsacheverfahren in Sachen Sorgerecht. Alle vier Kinder haben Angst, dass – wie vor einem Jahr – mittels unwahrer Behauptungen sie erneut aus ihrem Zuhause verschleppt werden könnten. Alle vier Kinder haben immer wieder vor Gericht, auch einzeln vom Richter befragt, ausgesagt, dass sie auf jeden Fall zuhause in Lambrecht bei der Mama leben wollen.

Aus unserer Sicht besteht eine Kindeswohlgefährdung an den Kindern erzeugt durch das Jugendamt und das Familiengericht, weil man die Kinder noch monatelang in dieser ungeklärten Situation in Angst hält.

Test Hanni