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Einzelheiten zum gerichtlich neu beauftragten Gutachten

In einem Online-Pressebericht vom 17.07.14 wurde über Max‘ damalige Verbringung in die Psychiatrie des Pfalzklinikums Klingenmünster berichtet.

http://www.mrn-news.de/2014/07/17/landau-neustadt-verschwundener-max-von-polizei-aufgegrifffen-sofort-in-psychiatrie-verbracht-147660/

Nun ist ausgerechnet diese Klinik familiengerichtlich durch Richter am Amtsgericht Dr. F. beautragt, ein neues Gutachten anzufertigen.

Dies ist die letzte Seite des gerichtlichen Beschlusses von Ende August 2014 – benannt sind die beiden Gutachter des PI Klingenmünster. Sie sollen binnen 3 Monaten ein Gutachten schreiben unter Bezugnahme auf das erste Gutachten der Dipl.Psych. B. S. , unter Einbeziehung der durch die Kindesmutter vorgelegten Gutachten bzw. Stellungnahme (Dr. Weinberger und PD W.L.)

Namen von uns hier unkenntlich gemacht außer dem des Dr. Weinberger.

Obergutachten1

Der beauftragte Arzt des PI Klingenmünster nimmt zur Beauftragung schriftlich Stellung.  (Namen unkenntlich gemacht).

Im Schreiben bezieht er sich nur auf Maximilian, obgleich der Gutachtenauftrag sich auf alle vier Kinder bezieht.

Zu den Beweisfragen:

1. Hinsichtlich ihrer psychischen Gesundheit soll NUR die Mutter begutachtet werden. Gegen den Vater ist immerhin noch ein Strafverfahren anhängig wegen Körperverletzung zum Nachteil seiner Exfrau (in Anwesenheit von den drei älteren Kindern).

2. Betreff des einzubeziehenden Gutachtens der Dipl.Psych. B.S. wurde dies vor fast einem Jahr erstellt unter Einbeziehung von durch die Kindesmutter als unwahr und fehlerhaft bezeichneten Berichte der damaligen Familienhelfer, Berichte die ihrerseits damals bereits teils weit über ein Jahr alt waren. Bereits das BVerG stellte mehrfach klar, dass die AKTUELLE Situation eines Kindes zur Beurteilung einer Kindeswohlgefährdung entscheidend ist. Siehe „Fall Anna, Hannover-Langenhagen :  http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Bundesverfassungsgericht-bringt-Mutter-und-Tochter-in-Langenhagen-wieder-zusammen  „.

3. Wie wollen die Gutachter nun entscheiden, was am Verhalten der Kinder erst durch den traumatischen Heimaufenthalt an Schaden an der Kinderseele angerichtet wurde? Maximilian z.B. äußerte erstmals Suizidgedanken, als er im Nov. 2013 zwangsweise ins Heim verbracht wurde. Der Jüngste, Till, war erst 5 Jahre alt, als man ihn zwangsweise aus der mütterlichen Fürsorge wegriss. Er weinte die ersten Tage im Heim fast ununterbrochen und kam nachts nur im Betreuerzimmer ein wenig zur Ruhe.

4. Als „kindeswohlgefährdend“ müssten auch die erst im Heim erlittenen gesundheitlichen Schäden der Kinder betrachtet werden:

a) Max‘ erheblich verletzter Fuß

b) Tills Kopfplatzwunde mit Narbenbildung

c) strafbeanzeigte körperliche und seelische Schäden durch Übergriffe an den Kindern (laut Zeugenaussagen der Kinder)

d) offensichtlich im Heim nicht erhaltene Therapien: bei Till Ergo- und Logotherapie, für die die Mutter ab Dez. 2013 einen Platz erhalten hätte, im Heim aber nichts passierte. Bei Benjamin LRS-Therapie, im Heim nicht gemacht (von der Mutter damals beim Jugendamt vorgeschlagen, aber dort abschlägig beschieden).

Chefarzt1

chefarzt2Obergutachten2Obergutachten3

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2 Kommentare

  1. Hilfe_für_Kinder_in_Not sagt:

    Lese ich richtig, dass der Obergutachter die Zustimmung des Richters zu seiner Vorgehensweise erhalten will? Was ist denn das? Ich dachte, er sei die Fachkraft, nicht der Richter.

    Lese ich richtig, dass Max für ein Gutachten wieder in die Psychiatrie aufgenommen werden soll? Wurde das vom Richter überhaupt beauftragt oder ist das jmd. übereifrig. Will da jmd. einen Patienten wieder haben, der sich gegen seinen Willen davon machen konnte?

    Lese ich richtig, dass der Obergutachter seine Aufgaben an sein Personal weg delegieren will? Das ist doch gar nicht zugelassen, oder?

    Das wird ja immer bunter.

    Das ist ja wie im Fall Mollath. Der Mann wurde doch auch zwecks Begutachtung zwangspsychiatrisiert und fragte dort dummerweise nach Kernseife. Da muss man ja irr sein.

    zu 4) Das sind keine Kindeswohl-„gefährdungen“ mehr. Das Kindeswohl wurde tatsächlich verletzt.

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  2. Wieso wird der gewalttätige Vater nicht zwangsbegutachtet? Das kann ich und viele andere nicht mehr nachvollziehen was hier für Entscheidungen getroffen werden. Es ist sicher praktisch für diejenigen, die den Kindern geschadet haben, sich von Regessansprüchen seitens der Mutter zu erwehren indem sie diese in die Psychiatrie bringen. Glauben die Verantwortlichen das die Umwelt das so einfach hin nimmt? Der
    Fall Mollath ist noch nicht vergessen und schon droht der nächste Psychiatrie Skandel. Einfach Unglaublich.

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