kindesentzug2013kuwalewsky

Startseite » Allgemein » Das Jugendamt schreibt an das Gericht (18.08.2014)

Das Jugendamt schreibt an das Gericht (18.08.2014)

brief heim2heim brief

 

Die beiden angehängten Schreiben trafen heute zur Kenntnis – übersandt vom Gericht – bei den Parteien ein.

Zum einen handelt es sich auszugsweise um jenes Schreiben von Unterstützern der Mama an zahlreiche Heimeinrichtungen in Kassel und Umgebung. Offenbar gab es Rückfragen beim Jugendamt …

Darauf erstellte Frau S. L.-N. vom Jugendamt ein Schreiben an den zust. Richter, datiert 18.08.14  (das war zwei Tage vor jenem denkwürdigen 20.08.14!

Ob die Anfrage Ernst gemeint war?

Das Schreiben haben wir natürlich komplett mit Adresse, das Jugendamt auch. Beantworten kann das mit Sicherheit die absendende Person (wir als Team hier haben das urspüngliche Schreiben weder formuliert noch gesendet, finden es aber gelungen formuliert. Schließlich muss eine aufnehmende Einrichtung wissen, worauf sie sich einlässt.)

Fraglich ist, ob das Jugendamt auch gegen den Datenschutz verstößt, wenn es Adressen Dritter einfach weiterreicht?

 

Advertisements

6 Kommentare

  1. Simmis Mama sagt:

    Vllt bin ich schon zu müde aber hier stehe ich auf den Schlauch. Es ist ein Auszug von dem Brief des Unterstützerkreises aber ihr als Team habt es nicht formuliert. Helft mir weiter. Und ja – da verstößt gegen das Datenschutzgesetz, aber von dem hat das Jugendamt eh keine Ahnung und hält sich nur daran wenn man es zwingt.

    Gefällt mir

  2. Norddeutsche sagt:

    was will das Ganze uns denn sagen?…wer hat denn wann, an die verschiedenen „Heime“ geschrieben…und warum?…

    wenn das JA die Kinder in einem anderen Heim unterbringen wollte..dann muß das JA sich doch auch um freie Plätze bemühen..

    ich weiß nicht, ob das von demjenigen, der diese mail geschrieben hat, sinnvoll und richtig war…

    Gefällt mir

  3. Doris sagt:

    Es war doch aber klar, dass das Jugendamt solche Vorfälle wie die „Heimplatzsuche durch Unterstützer“ an das Gericht meldet. Das ist wahrscheinlich sogar deren Pflicht.
    Es war auch klar, dass die angefragten Heime sich an das Ja wenden.

    Fraglich bleibt nur was das Ja, der Richter und auch die Gegenseite daraus machen.
    Verboten ist es ja nicht nach freien Heimplätzen zu fragen.

    Die Weitergabe der Mail mit fremden Mailadressen ist rechtlich hier kompliziert. An den Richter darf man das weitergeben.
    Aber bei Außenstehenden hätte man die Adresse schwärzen müssen. Ist aber meine Meinung.
    Das wäre eine Anfrage beim Datenschutzbeauftragten Rlp wert.

    Bei der Mailadresse der Unterstützer gehe ich davon aus, dass man nicht wirklich auf die reale Person schließen kann. Das geht nämlich recht gut. Wir haben hier einen Beschwerdeführer der sich nur unter Pseudonym per Mail meldet.Da er nichts strafbares macht gibt es auch keine Veranlassung den realen Namen ermitteln zu lassen.

    Gefällt mir

  4. EMGS e.V. sagt:

    Wir durften die Schreiben, welche das Jugendamt ans Gericht geschickt hatte lesen. Uns ist sofort aufgefallen, dass die Mail-Adresse der Heimeinrichtung geschwärzt war, aber die Daten des Unterstützers waren lesbar und NICHT unkenntlich gemacht. Die Sachbearbeiterin weiß also sehr wohl, dass Daten von Dritten zu schützen sind! Es spricht unserer Meinung nach für sich, wenn Daten einer ÖFFENTLICHEN Einrichtung geschwärzt werden, während Daten von Privatpersonen ungeschützt weiter gegeben werden!

    Gefällt mir

  5. Doris sagt:

    Diesen Sachverhalt an den Datenschutzbeauftragten des Landes melden.

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: