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Dem Jugendamt Bad Dürkheim an die ‚Pinnwand‘ …

Was sollen wir Ihnen sagen?

Wie wohl nahezu alle Jugendämter fällen Sie Ihre Entscheidungen im Team in Fallbesprechungen. Nicht mehr alle Teammitglieder scheinen die letzte Entscheidung mitgetragen zu haben. Wackelt die interne Festung – Kuwalewskys ins Kinderheim –  etwa?

Ihre letzte Entscheidung lautete auf Fremdunterbringung in einer räumlich weit entfernten Wohngruppe für Kinder mit Milieuschäden. Aufgrund der Entfernung mit der Konsequenz, dass die drei betroffenen Kinder im Alter von 6, 8 und 10 Jahren die Mutter und den 12-jährigen Bruder (und wohl auch den Vater) nicht mehr bzw. kaum noch gesehen hätten.

Sie haben also offensichtlich den Kindern alle Bindungen und Wurzeln zur Herkunftsfamilie kappen wollen, um die Kinder letztlich zu zwingen sich neu zu binden an Heimerzieher und andere Heimkinder. Solche Bindungen sind selten von Dauer, weil die Gruppenmitglieder ständig und immer wieder wechseln können.

Nach unserer Ansicht ist dies einer der Gründe, weshalb nicht wenige Heimkinder mit erheblichen seelischen Schäden ins Erwachsenenleben starten müssen. Kann man seelisch gesund groß werden, wenn emotionale Bindungen nicht sicher sind, jederzeit jeden Tag gekappt werden können? Weil man ins nächste Heim geschickt wird, weil der Pflegebruder weitergereicht wird, der Bezugserzieher in eine andere Einrichtung wechselt. Im Heim ist nur sicher, dass ein Kind rein äußerlich hauswirtschaftlich versorgt wird, alles andere scheint uns doch mehr ‚Glückssache‘ zu sein.

Nach unserer Ansicht haben die drei Kleinen (und natürlich auch der große Bruder) eine liebevolle und enge Bindung an ihre Mama, natürlich auch an die große Familie dazu. Das ist im übrigen die Ansicht jedes augenblicklichen Begleiters der Familie.

Sie wohnen schön, sogar ausgesprochen komfortabel zuhause, wachsen mit vielen Tieren auf. Warum sollten diese Kinder in einem Heim glücklicher sein oder auch nur dort leben wollen?

Weil Sie ihnen dies ‚befehlen‘? Und meinen, wenn Sie die Kinder mit Gewalt zwingen, werden die sich schon dreinfügen?

‚Sie haben nicht geweint, sie haben es hingenommen!‘

Ließen Sie alle sich den Partner aussuchen? Könnte man Sie zwangsverheiraten? Oder die Wohnung vorschreiben, den Wohnort? Auch Kinder haben Rechte. Das Recht auf Zusammenleben mit den Eltern ist eines der wichtigen Rechte. 

In diesem Fall hier haben weder die Kinder freiwillig auf ihre Mama verzichtet, noch die Mama auf ihre Kinder.

Nun haben die Kinder selbst am 20.08.14 bereits sehr, sehr öffentlich eine Entscheidung getroffen. Für ihre Mutter. Gegen eine Heimunterbringung. WIE ÖFFENTLICH diese Entscheidung war…- das werden Sie sicher noch erleben. 

Was bliebe Ihnen nun zu tun?

Recht wenig, meinen wir. Sie haben aus unserer Sicht keine Möglichkeit mehr, die Kinder ohne Gefährdung deren Wohls bzw. auf legalem Weg  neu in ein Heim zu verlegen. Dafür ist zu viel Öffentlichkeit geschaffen worden. Dafür schauen zu viele Leute hin und achten darauf, dass nicht weiter Unrecht zementiert wird auf den Rücken dieser kleinen Kinder.

Die Mutter (wahrheitswidrig) zu ‚psychiatrisieren‚, wird nicht mehr gelingen. Sie ist sichtbar gesund, tough, eine tolle, starke Frau. Das Thema ‚zuhause ist es kindswohlsgefährdend, kein kindgerechtes Umfeld‘ hat sich mit der Darstellung der tatsächlichen Verhältnisse, Fotos in diesem blog, dann auch erledigt.

Blieben solche Haarspaltereien wie ‚Hello-Kitty-Schminke‘ und ähnlicher Firlefanz, wovon Sie alle genauso gut wie wir wissen, dass das Unsinn ist.

Und nun?

Wenn Sie sich nicht weiter höchst öffentlich höchst lächerlich machen wollen als dies ohnehin bereits passierte, hier unser guter Rat: Wohlgeordneter Rückzug von Ihrer Seite! Keine weiteren Kollateralschäden an den Kindern und dem Ruf des Kreisamtes Bad Dürkheim.

Geben Sie es auf, diese Kinder in irgendeine ‚Fremdunterbringung‘ stopfen zu wollen. Die Kinder lassen sich nicht mehr ’stopfen‘ – und wir als große kritische Öffentlichkeit werden die Kinder dabei unterstützen, sich nicht ’stopfen‘ zu lassen.

Das ist jetzt bereits zwei bis drei Nummern zu groß als dass in aller Heimlichkeit … – geht nicht mehr.

Also raten wir Ihnen: Revidieren Sie, solange dies noch halbwegs möglich ist und der Kreis Bad Dürkheim bisher nur innerhalb von Rheinland-Pfalz das Gesicht verlieren kann. Auf Bundesebene würde es dann wirklich schwierig, wenn Sie eine zwangsweise Unterbringungsentscheidung dann noch begründen müssten.

Wir meinen auch: Sollte weiterhin öffentlich und sichtlich wahrheitswidrig durch das Jugendamt behauptet werden, die Mutter sei psychisch krank und daher nicht erziehungsfähig (tolle, brave Kinder hat sie!), würde die Mutter den Kreis mit Sicherheit auf Schadenersatz und Schmerzensgeld verklagen können.

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1 Kommentar

  1. Wie dumm muss man sein um jetzt noch versuchen zu wollen, die Kinder wieder in ein Heim zu stecken. Es ist schon ungeheuerlich wie lange die Mitarbeiter des Jugendamtes wieder besseren Wissens, gegen das Kindeswohl agiert haben. Aber es heist ja nicht umsonst ,,Jugendamt,, und nicht ,,Kindeswohlbewahreramt,,

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