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Joint-venture?

http://www.mieterbund-cottbus.de/index.php?option=com_content&task=view&id=49&Itemid=2

===>>>>>       Deutsche Annington – „Heuschrecken“ 

Das Geschäftsgebahren der Deutschen Annington (und natürlich auch der
anderen „Heuschrecken“ GAGFAH, LEG usw.) scheint überall in der
Bundesrepublik in erschreckendem Maße identisch zu sein:
Das Ziel ist Rendite – ohne Rücksicht auf den sozialen Preis! Es wird
darum schlicht zu wenig in den Erhalt des Immobilienbestandes
investiert. In der Folge wird die Bausubstanz von Wohnraum herunter
gewirtschaftet, der mit öffentlichen Mitteln gefördert wurde. Ganze
Viertel verkommen, Vandalismus, Gewalt und Einbrüche nehmen zu, einst
intakte Nachbarschaften verschwinden, es kommt zu Ghettoisierung. Die
Folgekosten aber werden von diesen Milliardenunternehmen sozialisiert.
Dies trifft aber kaum auf konsequenten politischen Widerstand.
Die Kommunen bleiben am Ende auf den Ruinen sitzen und können nichts
tun, weil sie schlicht pleite sind.
Auf die bisher hier und da lokal laut gewordene Kritik reagierten die
Immobilienriesen mit kosmetischen Reparaturen, Hinhaltetaktik und
letztlich leeren Versprechen.

So berichten es jedenfalls einhellig die Zeitungen im Ruhrgebiet, in
Ostdeutschland, im Rheinland, im Frankfurter Raum, in Berlin, Hamburg,
Bremen, Lübeck, Stuttgart, München usw.

Allein die Deutsche Annington besitzt zwischen 190.000 und 240.000
Wohnungen in Deutschland. D.h. dieses Unternehmen ist mitverantwortlich
für das Wohnumfeld von bis zu einer Million Mitbürgerinnen und
Mitbürgern! (…)

 

http://www.hna.de/lokales/kassel/zuhause-bruecken-3231950.html

http://www.hna.de/lokales/kassel/zuhause-bruecken-3231950.html

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In der Wohngruppe in dem Haus am Frasenweg, das die Deutsche Annington derzeit für rund 200 000 Euro saniert, wie es hieß, sollen sie zur Ruhe kommen, (…)

 

Darf gefragt werden, warum die ‚Deutsche Annington‘ für lt. Artikel 200.000 € ein Haus saniert, um es dann einer Jugendhilfeeinrichtung zur Verfügung zu stellen?

Unsere Gedanken dazu sind – offenbar nützt es beiden Parteien. Sonst würde das so nicht passiert sein.

Wohnungen in einfacher Ausstattung wie in diesem Stadtteil gelten eher als schwer vermietbar, zugleich mit geringer Rendite.

Das Heim wird neun Plätze haben. Der Preis steht auf der Webseite.

Von Jugendämtern bei Vollbelegung pro Jahr erzielbar Brutto:  574.579,35 €. 

Geld für den Träger der Einrichtung. Nähmen wir an, so ein Haus hätte ursprünglich (realistische) 6 Wohnungen gehabt.

Pro Wohnung ca. 400,00 € Kaltmiete. Wären 28.800,00 €/Jahr. 

Nähmen wir weiterhin an, ein JH-Träger wäre bereit sehr viel mehr zu zahlen, z.B. 50.000,00 €/Jahr an Kaltmiete für so ein Haus. Blieben immer noch 524.579,35 € an zu verteilenden Einnahmen für Personal (größter Posten) usw.

Man darf vermuten, dass beide Seiten von so einem Modell profitierten.

 

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