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Kassel – Kirchditmold. „Kinder- und Jugendwohngruppe Drei Brücken“ – das war geplant.

Das Jugendamt wollte die drei Kleinen morgen verschicken/verschiffen/versenden/’unterbringen‘ – nach Kassel, Frasenweg 2, „Kinder- und Jugendwohngruppe Drei Brücken“.

Konzept basiert auf der Erziehung zu  einer an Nachhaltigkeit orientierten Lebensweise
• Konzept nutzt die Möglickkeiten tier
gestützter Pädagogik

• Vollstationäres Hilfeangebot nach §§ 27,
34, 35a, 41 SGB VIII
• Platzzahl: 9
• Aufnahmealter: 6 bis 12 Jahre
• Betreuung bis zur Volljährigkeit möglich
• Personelle Ausstattung:
5 pädagogische Vollzeitkräfte,
2 Teilzeitkräfte für hauswirtschaftliche
und handwerkliche Tätigkeiten
• Enge Kooperation mit dem
„Lernhof Natur und Geschichte“
in der Nähe des Hauses
• Kalendertägliches Entgelt: 174,91

Verständlicherweise möchten die drei Kinder, die ja in wohlgeordneten Verhältnissen mit Polizeibeamtin Mama Andrea leben, dort nicht hin. 

Fünf Sozialpädagogen und Erzieher im Schichtdienst werden rund um die Uhr die Kinder betreuen. Sie kommen aus Familien, hieß es, mit vielfältigen Problemlagen wie Alkoholismus, exzessivem Medienkonsum, Gewalt, Schulverweigerung, Verwahrlosung, ADHS. Diese Kinder können nicht mehr dauerhaft oder vorübergehend zu Hause leben.

In der Wohngruppe in dem Haus am Frasenweg, das die Deutsche Annington derzeit für rund 200 000 Euro saniert, wie es hieß, sollen sie zur Ruhe kommen, verlässliche Bezugspersonen finden, eine feste Tagesstruktur mit verbindlichem Schulbesuch und Freizeitangeboten finden, aber auch verbindliche Regelungen im sozialen Umgang sowie Konflikte gewaltfrei lösen lernen und Verantwortung für sich und andere übernehmen.

Nachmittags sollen die Jugendliche im angrenzenden Garten arbeiten, sich mit kleiner Landwirtschaft vertraut machen, eine nachhaltige Lebensweise und gesunde Ernährung kennen lernen.

Keines von Andreas vier Kindern hat solche Probleme. So müssen sie es als Diffamierung und Stigmatisierung empfinden, in einem solchen ‚Heim‘ aufwachsen zu sollen. Dazu noch derart weit entfernt von zuhause.

Die ‚tiergestützte Therapie‘ als Annexleistung, wenn das Elternhaus voller Tiere ist, ist ohnehin der Witz schlechthin unserer Ansicht nach. Was der Spaß den Kreis kostet, hatte ich ansatzweise schon ausgerechnet. 365 x 174,91 € . Pro Kind pro Jahr.

Der Kreis Bad Dürkheim hat’s offenbar. Kein Geldmangel. Oder genug gute Steuerzahler.

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