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Mail Mama Andrea an das Jugendamt Bad Dürkheim, 11.08.2014 – Bedarf von Maximilian, 12 Jahre –

Sehr geehrte (Namen der betreffenden Mitarbeiter des Jugendamtes Bad Dürkheim),
auf diese Mail erwarte ich Ihre Antwort wegen der Dringlichkeit und des Vorliegens einer Notlage bei Maximilian binnen 24 Stunden (morgen früh, 12.08.14, 9:00 Uhr).
Hiermit beantrage ich abermals zur Sicherstellung der medizinischen und Grundversorgung meines Sohnes Maximilian, der seit dem 29.07.2014 (auch vom 13.06. – 20.06.) mit Ihrem Wissen in meiner Obhut lebt, folgende Leistung als unabdingbaren Bedarf.  Gegenwärtig erhalte ich weder Kindergeld, noch den Familienzuschlag aus meinem Beamtengehalt, auch keinen Unterhalt vom Kindesvater oder anderweitige Mittel für Maxilmilian.
  • Geldmittel zur Sicherstellung der Grundversorgung von Maximilian (für Nahrungsmittel, Kleidung)
  • Geldmittel zur Beförderung von Maximilian zur Behandlung  seines rechtes Fußes ins KH Ludwigshafen (Bedarf ist Ihnen bekannt und erst durch die Nichtversorgung im Heim schuldhaft verursacht worden).
Zugleich fordere ich Sie auf, Maximilians Habe aus dem Kinderheim zurück nach Lambrecht zu schicken. Mir fehlen die Mittel, Max neu einzukleiden. Er braucht seine Sachen DRINGEND!
Meine anderen drei Kinder Benjamin, Tillmann und Johanna:
Im Umgang am Freitag, 08.08.14, erfuhr ich durch meine drei Kleinen, dass Ihnen im Kinderheim bereits (noch vor mir) eröffnet worden war, dass sie im Kinderheim (Name)  nicht bleiben würden und demnächst verlegt würden. Wohin, sagte man ihnen nicht.
 
Ich unterrichte Sie hiermit davon, dass meine Kinder äußerst verunsichert sind, weil sie nicht wissen, wo sie bleiben werden, alle dringend aber den Wunsch geäußert haben, dass sie endlich wieder in ihr vertrautes Zuhause wollen.
 
Die Tatsache, die Kinder bereits jetzt Wochen zuvor informiert zu haben, dass sie auch das Heim in Silz wieder verlassen werden und ungeklärt ist, wohin sie gehen MÜSSEN, werte ich als ganz klare Kindeswohlgefährdung an den drei Kindern.
 
Meine Kinder sind zu jung, in einer derartigen Verunsicherungs- und Stresssituation leben zu müssen.
Benjamin und Johanna werden ein weiteres Mal binnen weniger Monate die Schule wechseln müssen und verlieren zumindest die wenigen Freunde im Heim, die sie dort fanden.
 
Alle drei Kinder wollen aber nichts lieber, als zurück zu ihren ‚Herz‚-Freunden nach Lambrecht, in ihr vertrautes Zuhause, zu ihrer Familie, zu ihren Tieren.
Alle drei Kinder verstehen nicht, dass ihr großer Bruder wieder bei Mama leben darf, sie selbst aber nicht, so sehr sie ihrem Bruder das Zuhause auch gönnen und sie sich mit ihm freuen.
Ich bitte Sie alle hiermit nochmals, an das Wohl und die Seelen meiner Kinder zu denken.
Mit freundlichem Gruß,
Andrea Kuwalewsky
 ———————————————————————————————
 
Hiermit erlauben wir als Blogbetreiber und Freunde von Andrea und ihren Kindern einen persönlichen Kommentar als Meinungsäußerung in Richtung des Kreisjugendamtes Bad Dürkheim:
 
Pfui, schämen Sie sich eigentlich gar nicht? Aus unserer Sicht ist es unfassbar, wie Sie hier mit Kindern und der Mutter umgehen, absolut indiskutabel, unmenschlich – und ganz klar KINDESWOHLGEFÄHRDEND – weil Ihnen die Notlage bekannt ist, zeitig von der Mutter selbst und Helfern angezeigt wurde und Sie dennoch zynisch anmutende Antworten geben:
 
So am Donnerstag,07.08.14 von der Mitarbeiterin C.L., Kreis Bad Dürkheim an Mama Andrea:
 
Betreff: Fahrtkosten etc.
Von: „L, C“ @kreis-bad-duerkheim.de>
An: „‚andrea
Cc: „N, H“ @kreis-bad-duerkheim.de>

Sehr geehrte Frau Kuwalewsky, 

Sie baten um Auszahlung  eines Abschlages für bereits erfolgte Fahrten zu Arztbesuchen im Gesamtbetrag von 120,00 €.

Leider kann keine Auszahlung von Fahrtkosten erfolgen, da Sie seit der Unterbringung Ihrer Kinder am 13.11.2013 noch keinen Kostenbeitrag gezahlt haben. Die Heimkosten werden seitens des Jugendamtes an die Einrichtung gezahlt. Daher besteht Ihrerseits auch kein Anspruch auf Auszahlung von Heimkosten. Bei der Festsetzung des  Kostenbeitrages ab 13.11.2013 werden wir die durch Sie bereits geleisteten Fahrtkosten mindernd berücksichtigen. Hierzu benötigen wir eine konkrete Auflistung der jeweiligen Fahrten (Datum, Zielort, zurückgelegte Kilometer).
Da Ihre Kinder seit dem 13.11.2013 beim Vater in der gesetzlichen Krankenversicherung familienversichert sind (§ 10 SGB V), können grundsätzlich keine Kosten für eine private Krankenversicherung übernommen werden.

 Einen rechtsmittelfähigen Bescheid erhalten Sie auf dem Postwege.

Mit freundlichen Grüßen

Im Auftrag 

C L

Kreisverwaltung Bad Dürkheim

Kreisjugend- und Sozialamt

Referat Wirtschaftliche Jugendhilfe, Elterngeld


E-Mail: C(…)@kreis-bad-duerkheim.de

 

 
 
 
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1 Kommentar

  1. Hilfe_für_Kinder_in_Not sagt:

    Max gammeln die Zehen ab und das Jugendamt diskutiert mit der Mutter um Geld, nachdem diese erst durch die Inobhutnahme ihrer vier Kinder in Not geraten sein soll? Und dann auch noch mit dem Wissen, dass die Zehen unter der Fürsorge des Jugendamtes selbst nicht versorgt worden sein sollen?

    Wenn das tatsächlich so ist, dann ist das ja ein zum Himmel stinkender „eitriger“ Skandal.

    Armer Max 😦

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