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Gutachten Dr. Weinberger, Psychiater, in Auszügen – Teil 1 –

Der Familienrichter des Amtsgerichtes möchte das fundierte ärztliche Gutachten des Psychiaters Dr. Weinberger m.K.n. nicht zur Kenntnis nehmen.

Somit wird es in Auszügen hier der Öffentlichkeit präsentiert, in deren Namen i.a. Recht gesprochen wird:

Zur Stellungnahme des Kreisjugendamtes Bad Dürkheim vom 30.4.2014

An diesem Schreiben fällt angenehm erst einmal auf, daß die unterzeichnende Amtsmitarbeiterinnen einräumen, „daß die Kinder stark unter der Gesamtsituation leiden“ und, daß sie sich angesichts dessen, was sie selbst zu dieser Gesamtssituation beigetragen haben und wie sie nun zu verbessern wäre, doch Gedanken machen. Auf der anderen Seite befremdet an diesem Schreiben die ähnlich abgehoben-überhebliche Sprache, wie sie schon bei Frau Sch. aufschien. Die JA-Mitarbeiterinnen vermissen bei Probandin, fordern von ihr, einer erwachsenen berufstätigen, ein großes Haus und vier Kinder versorgenden Frau „reflektierende Einsicht“ und „ entsprechende Verhaltensänderungen“, als läge alles Maß solch „reflektierender Ein

sicht“ qua Amtes unhinterfragbar bei ihnen. Bei Probandin habe von ihnen die „notwendige Einsichtsfähigkeit nicht festgestellt werden“ können.

Bodenlose Anmaßung aber geht aus den Zeilen hervor, in denen sich die JA-Mitarbeiterinnen erlauben, einen nach mehrstündiger ambulant-fachärztlicher Untersuchung ausgestellten ärztlichen „Kurzbericht“ – de facto mein Psychiatrisches Attest vom 25. 3.2014 – anzuzweifeln, weil daraus „in keinster Weise“ hervorgehe, „welche Testverfahren angewendet wurden“ (zum Wert von Testverfahren zur Erhebung eines psychologischen (erst recht eines psychiatrischen) Befundes spricht sich schon Dr. Leitner aus – s.o.). Auf Sch. rekurrierend, befürworten die Damen nochmals eine „stationäre Diagnoseerstellung“, als hätten sie, blutige Laien, einem Facharzt vorzuschreiben, welche diagnostischen Methoden er anzuwenden habe, als hätten sie als Nicht-Ärzte“ zu entscheiden, wo stationäre Diagnostik/Therapie angebracht ist und wo nicht. Solche in diesem Jugendamt offensichtlich gängige Kompetanzüberziehung und Anmaßung wiegen um so schwerer, sind um so empörender, als damit in das Leben einer qualifiziert berufstätigen Frau und das von vier auf sie angewiesenen Kindern aufs schwerste eingegriffen wird.

Mit schlichte Tatsachenverdrehung hebt schon der erste Satz dieser Stellungnahme an. Er sagt, sie beinhalte „keine Einschätzung zu der Sachverständige Sch. und/ oder…“. Dabei bekräftigt sie sie doch nicht nur in o.g. schwer wiegenden Punkt psychiatrischer Stationierung ganz nachdrücklich Sch. (haltlose) Position.

Das Schreiben des Jugendamts ist für meine Begutachtung wichtig, weil es objektiv erkennen läßt, welch vielknotig-perfides Netzwerk von Anmaßung, pseudowissenschaftlichem Gehabe und bis hin zu glatter Unwahrheit gehenden Redensarten sich da über Probandin und ihre Kinder gelegt und schlimme Ergebnisse über alle Betroffenen gebracht hat.

Wie auch von Seiten der Mitarbeiter des Bad Dürkheimer Jugendamts, die doch zur Hilfeleistung für Kinder primär in Familien bestellt sind, bei einer von ih­rer Ursprungsfamilie unterstützen, von ihren Kindern innig geliebten, um sie hoch besorgten Mutter, einer dabei fast voll berufstätigen, von ihren Kollegen geschätzten Frau auf der geschilderten Basis ein „Versagen“ in ihren elterlichen Pflichten, eine „drohende Verwahrlosung“ dieser Kinder abgeleitet werden konnten, um Art 6, Abs. 3 GG in Gang zu setzen, ist mir auch nach dem von der Frau persönlich gewonnenen Eindruck unerklärlich.

 

Zusammenfassende Beurteilung

Durch Untersuchung am 25.3 und am 10.4.2014 konnte ich bei Frau Andrea Kuwalewsky eine psychische Erkrankung ausschließen. Die 40-jährige Frau, eine im Dienst erfahrene Polizeiin­speektorin (Spurensicherung bei der Kripo), hat schwere „Schicksalsschläge“ in jüngerer Zeit soweit gut gemeistert, so daß damit zu rechnen ist, daß sie auch in nächster Zukunft stabil bleiben und u.U. weiter anstehenden Belastungen durchstehen wird. Unrecht tut dieser Frau, wer ihr psychische Defizite andichtet.

Dieser Frau wurde behördlicherseits schweres Unterecht, ihren Kindern Schaden zugefügt. Schlimm ist, daß dies durch Mitarbeiter von Einrichtungen geschah, die dazu da sind, das Leben der Familienangehörigen, besonders der Kinder zu fördern.

Machten in jüngerer Zeit schon etliche Fehlurteile insbesondere aufgrund psychiatrischer Fehlbegutachtungen Aufsehen, so war hier ein Fehlgutachten psychologischer Provenienz letzter Auslöser. Der Psychologie gereicht zu Ehre, daß hier der Vorspiegelung einer wissenschaftlich begründeten Expertise ein habilitierte Fachvertreter, Fraktur sprechend, entgegengetreten ist.

Wurden über einigen besagter Justiz- und Gutachtensfehler, etwa über dem Fall von Horst Arnold, von Rudolf Schmenger, von Gustl Mollath u.a. schon der Ruf nach grundsätzlicher Über­prüfung des Justiz- und Gutachterwesens im strafrechtlichen Bereich laut, so ist der vorliegende Fall geeignet, diesen Ruf auch im familienrechtlichen zu erheben, ihn hier nochmals anschwellen zu lassen.

Ich habe gewiß für JA-Mitarbeiter/innen Verständnis, über die, wenn sie ja einmal einem ernsten Fall nicht nachgehen wie dem von Kevin in Bremen im Jahr 2006, „die Hölle“ hereinbricht. Aber wo in Familien eingegriffen werden muß und wo der Staat nach dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland außen vorzubleiben hat, das zu erkennen, dafür sind sie doch ausgebildet oder sollten es sein. Der vorliegende Fall könnte schon lehren, daß selbst an der Ausbildung etwas zu verbessern wäre.

 

Es ist ja geradezu atemberaubend, wie da einer Mutter, die alleinverantwortlich vier kleine Kin­der großzieht, dazu ein großes Haus samt Haustieren versorgt, dazu einen verantwortungsvollen Beruf ausübt, dabei die körperlichen und seelischen Angriffe eines (jetzt geschiedenen) Mannes zu ertragen hatte, von zuständigen Behörden statt Hilfe zusätzliche Prügel in den Weg geworfen bekam.

Für mich als Psychiater ist auch bedrückend, daß auch auf dem angrenzenden seelenkundigen Gebiet der Psychologie unter Berufung auf Wissenschaft und psychiatrische Nomenklatur Aus­sagen getätigt werden, die keiner Realität standhalten,. Es liegt teilweise wohl daran, daß diese Fä­cher nur teilweise auf „harten“ wissenschaftlich faßbaren und gesicherten Fakten beruhen, liegt aber zum großen Teil daran, viele Vertreter dieser Fächer sich über das, was ihre Wissenschaft wirklich „hergibt“, wozu zu sprechen sie also befugt sind, hinausgehen, ihrer Phantasie freien Lauf lassen, sie von ihrem Fach offensichtlich hauptsächlich noch einige, z.T. vieldeutige Fachtermini im Kopf haben, mit denen sie dann die Wirklichkeit verfremden und die Maßstäbe des Menschlichen verzerren. Leider hält mein eigenes Fach, die Psychiatrie, u.a. mit fehl­deutbaren bis vieldeutigen DSM – und ICD-Dia­gnosen teilweise die Scha­blonen bereit, die ap­probierte wie frei wildernde „Seelenkenner“ ausspielen und damit Unheil anrichten.

Schlußfolgerungen

Ein erschreckendes Maß an pseudowissenschaftlichem Geflunker, an Anmaßung und Willkür gegenüber rechtschaffenen Bürgern und Kindern hat sich im familienrechtlichen Umfeld des Falle Kuwaleswsky aufgetan. Als unmittelbare Konsequenz dessen, daß eine krankheitswertige Störung bei Frau Kuwalesky NICHT vorliegt, ihr soziales Umfeld geordnet und tragfähig ist und die gefühlsmäßigen Verbindungen zwischen Mutter und Kindern innig sind, empfehle ich zur Vermeidung von deren weiterer seelischer Beschädigungen

die Kinder Maximilian, Benjamin, Johanna und Tillmann

schnellstmöglich ihrer Mutter wieder zurückzugeben.

Weiter folgt als Ergebnis meiner Untersuchung, daß kein Grund vorliegt, ihr das Sorgerrecht für die Kinder vorzuenthalten.

Nach bestem fachärztlichem Wissen und Gewissen in freier Urteilsbildung

 

vom Unterzeichnetem verfaßt und abgegeben

 

Dr. Friedrich Weinberger

 

 

 

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