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Die Sache mit dem ‚Kleidergeld‘ …

Ergänzende Ausführungen:

Medienbericht vom 17.07.14 http://www.mrn-news.de/2014/07/17/landau-neustadt-verschwundener-max-von-polizei-aufgegrifffen-sofort-in-psychiatrie-verbracht-147660/

Zitat:

Der Karlsruher Rechtsanwalt, David Schneider-Addae-Mensah, kritisiert, daß Max nach seinem Auffinden im Pfalzklinikum zwangspsychiatrisiert wird. Er schrieb heute an den Leiter des Jugendamts Bad Dürkheim:

„Maximilian ist nicht irr und gehört nicht in ein Irrenhaus! Eine medizinische Untersuchung von Maximilian ist in einem normalen Krankenhaus oder bei einem niedergelassenen Arzt im Beisein der Mutter ohne Einschränkungen möglich. Hinweise auf psychische Störungen des Kindes liegen in keinster Weise vor; eine Zwangspsychiatrisierung von Maximilian ist ehrverletzend, unwürdig in jeder Hinsicht intolerabel.“

Der Rechtsanwalt wollte, dass Max‘ Füße in einem Krankenhaus angeschaut werden von einem Facharzt für Chirurgie. Auch deshalb stellte er den Antrag auf Überweisung in ein normales Krankenhaus. Stattdessen musste Max bis zum 29.07.14 auf der geschlossenen Abt. des psych. Krankenhauses verbleiben und seine Füße wurden nicht fachgerecht von einem Facharzt für Chirurgie versorgt, sondern der Kinderpsychiater warf einen Blick drauf und ließ antiseptisch baden.

Das Kind war damit volle 12 Tage nicht fachgerecht ärztlich versorgt, was die schweren Fußverletzungen anging, die er sich durch die Nichtversorgung im Heim zugezogen hatte.

Kurz vor seiner Flucht noch im Heim befindlich war Max genötigt worden, an einer mehrstündigen Wanderung (mit der Gruppe des Heims) teilzunehmen. Da waren die Zehen schon sehr schlimm nach seinen Angaben.

Seit November 2013 war Max in Obhut des Jugendamtes. Jeden Monat erhält das Heim ein sachbezogenes Kleidergeld um ca. 43,00 € pro Kind vom Jugendamt. Dafür soll Kleidung und Schuhe gekauft werden. Eltern zahlen einen einkommensabhängigen Kostenbeitrag mindestens in der Höhe des Kindergeldes, was dann voll an das Jugendamt übergeleitet wird.

Das Heim hat in 9 Monaten keine passenden Wanderschuhe und keine Regenkleidung für Max angeschafft.  Beides fehlte ihm am Wandertag. Im darauffolgenden HPG-Gespräch wurden die fehlenden Schuhe (und fehlende Regenkleidung) tatsächlich (lt. Protokoll) der Mutter zum Vorwurf gemacht, die ihr Kind nur eine 1/2 Stunde/alle 14 Tage begleitet sehen darf (eben keine Kleidung und Schuhe kaufen gehen). Zugleich hat die Mutter kein Geld für Kleidung und Schuhe. Kindergeld und Kostenbeitrag erhält ja das Jugendamt, daraus das Kinderheim das Kleidergeld.

Max wird sicher noch selbst berichten, wann was für ihn gekauft wurde.

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